Snowbull: Highspeed-Rodeln mit Carving Ski-Schlitten

Wer für den Winter noch nach einem neuen Trendsportgerät sucht und dabei dem klassischen Rodeln etwas mehr Speed, Action und Innovationen spendieren will, sollte sich den „Snowbull“ genauer ansehen. Bei diesem Pisten-Reittier aus Österreich handelt es sich um eine Mischung aus Schlitten und Skier! Was darf man sich von einer turbulenten, wendigen und flotten Fahrt Richtung Tal mit dem Snowbull versprechen?

Österreich ist die Heimat des Wintersports. Kein Wunder, dass sich mit dem Snowbull nun auch ein neuartiger Schlitten aufmacht, den klassischen Rodelsport von der Alpenrepublik aus weltweit ein Stück weit zu revolutionieren.

Snowbull: Schlittenfahren mit Höchstgeschwindigkeit

Besonders wem das gängige Schlittenfahren im Laufe der Jahre zu langweilig geworden ist, wird mit dem Sportgerät seine wahre Freude haben. Denn diese Schlitten-Ski-Kombination macht mit der veralteten Rodeltecknik und Abfahrten auf Stahlkufen Schluss. Stattdessen setzen die Macher von Snowbull auf Atomic Carving-Ski. Auf den Skiern befindet sich eine Sitzkonstruktion, auf denen sich der Fahrer rücklings hinlegt und die Beine leicht spreizt, damit sie auf die parallel verlaufenden Skier abgelegt werden. Allein durch die dadurch entstehende Aerodynamik sind beim Rodeln mit dem Snowbull weitaus höhere Geschwindigkeiten realisierbar als auf einem klassischen Schlitten. Für eine angenehme und bequeme Liegeposition während der Fahrt können die Füße in entsprechende Halterung auf den Skiern abgelegt werden.

 

Lenken und Bremsen mit Snowbull

Zum Lenken des Snowbulls gibt es eine spezielle Lenktechnologie. So befinden sich links und rechts auf Höhe der Hüfte zwei Stangen, die das Lenken unterstützen. Auf diese Weise kommt es zum Kantendruck auf die Skier und zugleich genießt der Fahrer einen sicheren und ausgezeichneten Halt – selbst auf härteren Pisten. Mit dem Snowbull sind extreme Carvingturns sowie kontrollierte Driftschwünge möglich, sodass sich ein richtiges und außergewöhnliches Racing-Feeling garantiert wird. Diese wird durch die Liegeposition und den extrem niedrigen Schwerpunkt verstärkt.

Aber Geschwindigkeit nicht alles. Denn hin und wieder muss natürlich gebremst werden. Und auch hier bietet der Snowbull ein innovatives und ausgeklügeltes System, das einfach genial und genial einfach ist. Zum Drosseln der Geschwindigkeit muss man sein Gewicht nach hinten verlagern und schon kommt eine Metallbremse zum Einsatz.

http://www.youtube.com/watch?v=mrdKSyTNYBc

Leichter Transport dank geringem Gewicht

Darüber hinaus kann der Snowbull-Schlitten mit seiner Leichtigkeit punkten. So bringt das Fusportgerät für den Winter gerade einmal 7 kg auf die Waage, die Carbo-Version ist noch deutlich leichter. Somit lässt sich das Leichtgewicht wunderbar vom Besitzer unterm Arm tragen. Darüber hinaus ist der Snowbull in wenigen Handgriffen zerlegbar, was den Transport ebenfalls erleichtert. Auch das Design des neuen Pisten-Flitzers erfüllt alle Voraussetzungen, um gerade die jüngere Zielgruppe zu überzeugen: leicht, schnittig, schnell!

Snowbull im Praxistest

Das aber aller Anfang schwer ist, beweist der Snowbull Praxistest. Es dauert schon einige Zeit und es bedarf ein paar Abfahrten, bis man das Gerät kontrolliert. Bis es soweit ist, sind einige Schnee-Bekanntschaften beim Abbremsen einzuplanen, zumal der Schlitten in kürzester Zeit mächtig Tempo aufnimmt. Doch mit der Zeit macht man sich mit dem Untersatz und der Lenkung vertraut und dem rasanten Rodel-Spaß steht nichts mehr im Wege. Selbst Sprünge sind mit dem Snowbull kein Problem, sodass auch Freestyler voll auf ihre Kosten kommen werden. Hinweis: Die Landungen fallen in der Regel aber eher unsanft aus.

Daten & Fakten zum Snowbull

  • Maße: 158 x 54 x 33 cm
  • 7 kg leicht in der Basic-Version
  • 4 kg leicht in der Carbon-Version
  • Materialien: Stahl, Aluminium, Edelstahl
  • Höchstzulässiges Fahrergewicht: 90 kg
  • Optimale Körpergröße: 165 bis 190 cm
  • Preis: ab 150 Euro

Brandneu ist der Snowbull nicht, wobei sich der Schlitten-Racer einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreut. Für die noch frische Wintersportsaison haben die Macher eine überarbeitete Version auf den Markt gebracht. Am besten ihr informiert euch auf der Hersteller-Seite.

Tauchen, Surfen und Golf – diese Sportarten sind auch Indoor-tauglich

Im Herbst und Winter muss man leider auf viele coole Outdoor-Sportarten verzichten. Von wegen, denn mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten wie man auch in geschlossenen Räumen klassischen Outdoor-Sport genießen kann. Ob Golf, Surfen oder Tauchen uvw. Aktivblog sagt wie und wo.

Zwar fehlt der direkte Kontakt mit der Natur, aber dennoch kommen Sport- und Fitness-Freaks heutzutage problemlos in den Genuss, zahlreiche Outdoor-Sportarten auch in geschlossenen Räumen zu absolvieren. Fast unglaublich, welche Angebote es da alles gibt. Im Folgenden findet ihr ein paar sportliche Anregung für die Winterzeit.

Indoor-Tauchen – spannender als man glaubt

Tauchen in einem Tauchbecken klingt auf den ersten vielleicht nicht sonderlich spektakulär, doch in speziellen Indoor-Tauchbecken sorgen künstliche Riffe, versenkte Autowracks oder Industrieröhren für jede Menge Spaß und viel Abwechslung. Zudem muss man keine Angst vor Haien, heftigen Strömungen oder getrübter Sicht. Das Indoor-Tauchen stellt dabei auch für Einsteiger eine ideale Möglichkeiten dar, sich mit dem Unterwassersport vertraut zu machen. Schließlich kann man sich im sicheren Tauchbecken voll und ganz auf sich konzentrieren und braucht keine Angst zu haben. Und wer weiß, wer Spaß am Indoor-Tauchen bekommt, legt hierbei vielleicht den Grundstein für den nächsten traumhaften Tauchurlaub. Anbieter findet man übrigens in Duisburg, Siegburg, Rheinbach oder Aufkirchen. Für den Schnupperkurs zahlt man um die 40 Euro, wobei man auch einen Tauchschein machen kann.

Indoor-Surfen – Wellenreiten auf dünnem Wasserfilm

Indoor-Surfen ist sehr gut für Einsteiger geeignet, lernt man doch auch so, die Balance auf dem Board zu halten. Oder diese Surf-Variante dient als Vorbereitung für einen Surfurlaub. Doch wie soll das funktionieren? Gesurft wird auf einer gewellten Matte oder Fläche, die als Wellenersatz fungiert und über die ein dünner Wasserfilm geschossen wird.

Indoor Surfen © Flickr / Skistar Trysil
Indoor Surfen © Flickr / Skistar Trysil

Das System ist besser unter dem Namen „Flow Riding“ bekannt. Selbstverständlich kein gleichwertiger Ersatz für echtes Surfen, doch immerhin eine gute Möglichkeit, um auch hierzulande im Winter dem coolen Funsport nachzukommen. In Bad Tölz und auf Borkum findet ihr beispielsweise entsprechende Hallen fürs Indoor-Surfen, wobei sich die Kosten auf ca. 3 bis 10 Euro pro Stunde belaufen.

Indoor-Kletter – Fit bleiben für die Berge

Sehr beliebt und weit verbreitet. In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Kletterhallen, in denen man dem Outdoor-Sport nachkommen kann. Der Kletter-Einstieg fällt dank vorgegebener Griffe und Tritte an der Kletterwand leichter, während man diese beim Outdoor-Klettern suchen muss. So kann man sich bestens aufs Weiterkommen konzentrieren und zudem kann man schnell Tipps und Tricks von anderen Kletterern bekommen. Da es an den Kletterwänden verschiedene Routen gibt, finden auch Profis schnell eine große Herausforderung. Doch Vorsicht: Der Umstieg vom Indoor- aufs Outdoor-Klettern darf nicht unterschätzt werden und fällt wesentlich schwerer als umgekehrt. Wer noch eine Kletterhalle in seiner Nähe sucht, findet auf dieser Homepage alle Adressen für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Indoor-Golf: Tausche Fairway gegen Leinwand

Im Winter lässt es sich schlecht Golfen. Es sei denn, man versucht Indoor-Golf. Hierbei dient eine große Leinwand (meist 3×4 Meter), auf die sich verschiedene Plätze projizieren lassen, als Ersatz für Fairway, Green oder auch Bunker.

Indoor Golf © Flickr / GorillaGolfBlog

Hochgeschwindigkeitskameras erfassen den Schlag, die Flugbahn wird berechnet und auf der Leinwand nachgestellt. Ganz gleich ob nun beim Abschlag oder Putten. Genau wie draußen, müssen die Schläge sitzen. Und dank verschiedener Schwierigkeitsstufen, können sowohl Anfänger und Fortgeschrittene den Schläger schwingen. Für echte Golf-Cracks ist es in jedem Fall eine sehr gute Chance, während des Winter an ihrem Golfspiel zu feilen. Möglichkeiten zum Spielen gibt es u.a. in Berlin, Köln, München oder Bottrop. Die Preisspanne für eine Stunde liegt ungefähr zwischen 10 bis 30 Euro.

Indoor-Mountainbiken – radeln unter Tage

Noch gibt es in Deutschland keinen richtigen Indoor-Mountainbike-Park, dennoch kann man in Thüringen im Bergwerk Sondershausen ein unvergesslichen MTB-Feeling erfahren. Geradelt wird hier unter Tage und zwar in verlassenen Stollen, die sich bis zu 1.000 Meter unter der Erde befinden. Die Temperaturen sind mollig warm und die Luftfeuchtigkeit liegt bei 20 Prozent. Aufgrund des fehlenden Tageslichtes und nur spärlicher Beleuchtung, darf eine Helmlampe nicht fehlen. Eine Tour (3 Stunden) kostet 32 Euro und ist allein schon wegen der ungewöhnlichen Location ein Highlight für Mountainbike-Fans. Und aufgrund der ungewöhnlichen Klimabedingungen auch durchaus anspruchsvoll. Hier gibt es weitere Informationen.

Natürlich gibt es noch ein paar weitere klassische Outdoor-Sportarten wie Fußball oder Skifahren, die man auch wunderbar in der Halle ausüben kann. Wenn ihr noch weitere Tipps und Adressen für tollen Sportspaß kennt, dann bitte mitteilen.

Schneeschuhgehen: Neuer Trendsport im Winter erobert Deutschland

Wandern im Schnee ist auf gutem Wege, sich als neuer Wintersport zu etablieren. Das sog. Schneeschuhgehen stellt ein ideales Ausdauertraining dar und lässt sich als eine Mischung aus Alpinski und Skilanglauf beschreiben. Worauf es beim Schneeschuhgehen ankommt, was es bringt und wo man in Deutschland die besten Regionen für den Wanderspaß im Schnee findet, erklärt folgender Artikel.

Wer im Winter auf das Wandern nicht verzichten will, findet im Schneeschuhgehen eine neue Wintertrendsportart. Das Erlernen der Technik ist relativ einfach und an die des Nordic Walking angelehnt. Bereits im letzten Jahr war das Schneeschuhgehen auf der Messe „Ispo“ ein Schwerpunkt, der nun auch immer mehr deutsche Wintersportgebiete erobert.

Was zeichnet Schneeschuhgehen aus? Ausrüstung und Technik

Wandern im Schnee. Foto: Flickr/alh1
Wandern im Schnee. Foto: Flickr/alh1

Kurz gesagt: Schneeschuhgehen ist Wandern im Schnee auf speziellen Schuhen und wird auch als Nordic Snowshoe Walking oder Nordic Snowshoeing bezeichnet. Um beim Wandern nicht im Schnee zu versinken und das Vorwärtskommen zu erleichtern, schlüpft man mit seinen Schuhen (am besten stabile, wasserdichte Wanderschuhe) in besondere Schneeschuhe, die einen breiten Rahmen und Zacken besitzen. Zudem gehört zur Ausrüstung für das Schneeschuhgehen noch klassische Nordic-Walking-Stöcke. Die geben dem Oberkörper nicht nur Halt, sondern trainieren diesen gleichzeitig. Schneeschuhgehen: Neuer Trendsport im Winter erobert Deutschland weiterlesen

Eisklettern: Infos und Tipps zum frostigen Kletterspaß

Eisklettern ist für Kletterfreunde im Winter eine ideale Alternative zum klassischen Klettern an einer Felswand oder Bergsteigen. Ansprüche an den Sportler sowie die Ausrüstung oder Sicherheitsmaßnahmen sind sehr ähnlich, dennoch ist Eisklettern ein einzigartiges Erlebnis. Infos und Tipps zum Eisklettern in Deutschland findet ihr im Folgenden.

Eiswände oder Eiszapfen statt einer zerklüfteten Felswand – das erwartet alle, die sich im Eisklettern versuchen. Ein besonderes Highlight sind Kletterntouren über gefrorene Wasserfälle oder vergleichbare spektakuläre Naturgebilde. Doch für Frostbeulen ist dieser Extremsport definitiv nicht zu empfehlen, weht einem hier doch ein eisiger Wind um die Nase. Wer hingegen eine spannende Herausforderung sucht oder wer mehr sucht, als „nur“ einfaches Klettern, für den ist das Eisklettern eine interessante und verlockende Alternative. Ganz ungefährlich ist dieser Bergsport freilich nicht.

Eisklettern. Foto: Flickr/www.xiaotuo.de
Eisklettern. Foto: Flickr/www.xiaotuo.de

Eisklettern: Gefahren nicht unterschätzen

Eis ist ein unberechenbarer Untergrund, egal ob auf der Straße oder beim Klettern. Es gibt ihn in den unterschiedlichsten Formen und Strukturen und verlangt verschiedene Klettertechniken und Hilfsmittel. Entsprechend findet man auch beim Eisklettern verschiedene Schwierigkeitsgrade, so dass Anfänger und Fortgeschrittene voll auf ihre Kosten kommen und ein spaßige sowie herausforderndes Abenteuer erleben werden.

Die passenden Eiswände zum Eisklettern findet man besonders in der Nähe von Gletschern, ganz gleich ob in Schluchten oder Hängen. Die Neigungswinkel der Eiswände sind sehr unterschiedlich und decken im Bereich von 40 bis 90 Grad alles ab. Dabei ist es aber keine Seltenheit, dass auch in den Gletschergebieten nicht vereiste Passagen überwunden werden müssen. Nicht zuletzt aufgrund der Erderwärmung kommen normale Felsenwände immer häufiger vor. Daher ist das sog. Trockenklettern (auch Dry Tooling genannt) eine wichtige Trainingseinheit im Kreise der Eiskletterer oder wird als zusätzliches Hindernis in bestimmten Eistouren eingebaut.

Eisklettern in Deutschland – Tipps und Adressen

Doch man muss nicht gleich in die Antarktis oder Richtung Mount Everest, um Eisklettern erleben zu können.  Eisklettern: Infos und Tipps zum frostigen Kletterspaß weiterlesen

Tipps für gesundes Laufen im Winter: Was beachten?

Wer im Winter den kalten Temperaturen trotzen will, findet beim Joggen einen hervorragenden Ausgleich zur Arbeit und Winter-Blues aufgrund der dunklen Jahreszeit. Schon 30 Minuten Bewegung an der frischen Luft können wahre Wunder bewirken. Doch dabei muss man die erhöhte Verletzungsgefahr und Erkältungsrisiko im Winter bedenken. Wir zeigen euch ein paar Tipps, wie gesundes Joggen bei Kälte aussehen sollte.

Um auch im Winter bei niedrigen Temperaturen voll leistungsfähig zu sein, sollte man selbstverständlich auf die Ernährung achten. Das betrifft auch die Flüssigkeitsversorgung. Es ist empfehlenswert, im Winter genauso viel zu trinken wie im Sommer. Viele haben aufgrund der Kälte das Gefühl, weniger zu schwitzen und trinken entsprechend weniger. Ein Irrglaube.

Joggen, Laufen, Winter. Foto: Flickr/smith_cl9
Joggen, Laufen, Winter. Foto: Flickr/smith_cl9

Wer Sport treibt, schwitzt auch im Winter und verliert genauso viele Mineralstoffe wie im Sommer. Magnesiumtabletten können eine gute Ergänzung sein. Wer will, kann diverse andere Nahrungszusätze wie Mineralstoffe und Vitamine zu sich nehmen, sollte das aber mit seinem Arzt absprechen. Ernährt man sich aber bunt, ausgewogen und vitaminreich, ist es nicht nötig.

Laufen im Winter: Tipps zur Kleidung und Cool-Down

Die Laufbekleidung fürs gesunde Joggen im Winter wird am besten nach dem „Zwiebelschalen-Prinzip“ gewählt, was sich durch viele dünne Kleidungsschichten auszeichnet. Auch die Laufmütze und Stirnband sollten an kalten Tagen nicht fehlen. Gleiches gilt für Handschuhe, da man an den gut durchbluteten Fingern stark und schnell auskühlt, da diese aufgrund ihrer großen Hautoberfläche besonders viel Wärme abgeben. Tipps für gesundes Laufen im Winter: Was beachten? weiterlesen

Eisbaden: Tipps und Regeln für den extremen, aber gesunden Trendsport

Eisbaden ist wahrhaftig nichts für Warmduscher. Doch es lohnt sich, sich mit dem Bad im eisigen Wasser anzufreunden, da es viele Vorteile verspricht. Wer diesen Winter Eisbaden ausprobieren will, muss im Vorfeld aber einige wichtige Regeln bedenken.

Auf der ganzen Welt sieht man im Winter Menschen, die fast oder ganz nackt bei eiskalten Temperaturen im See schwimmen bzw. eisbaden gehen. Es bedarf schon einer gehörigen Portion Überwindungskraft, doch für Körper, Geist und Seele ist es in jedem Fall ein gesunder Frischekick.

Eisbaden: Wirkung und Vorteile

Eisbaden stellt, ähnlich wie der regelmäßige Gang in die Sauna, eine gute Möglichkeit dar, die Widerstandskraft des Körpers zu steigern. Das eisige Wasser regt die Durchblutung an, wodurch die Haut gestrafft und Giftstoffe besser abtransportiert werden. Personen, die regelmäßig ein Eis- oder Winterbad nehmen, profitieren durch die immunstärkende und abhärtende Wirkung und haben in der Folge weniger Probleme mit Temperaturschwankungen oder bekommen seltener einer Erkältung.

Zugefrorener See. Foto: Flickr/Sgoldandglimmer
Zugefrorener See. Foto: Flickr/Sgoldandglimmer

Kaum zu glauben, aber zudem werden beim Eisbaden körpereigene Glückshormone freigesetzt, was dem Kälteschock als auch der Selbstüberwindung geschuldet ist. Somit macht eisbaden nicht nur fit, sondern auch noch glücklich. Am besten, ihr probiert es diesen Winter mal selber aus.

Eisbaden Regeln: Was Anfänger beachten müssen

Eisbaden: Tipps und Regeln für den extremen, aber gesunden Trendsport weiterlesen

Nordic Walking: aktives Wellness im Winter

Nordic Walking ist genau die richtige Sportart, um auch im Winter der Gesundheit etwas Gutes zu tun. Damit die Laufrunde mit den Stöcken auch bei kalter Temperatur zum gesunden Ausflug wird, findet ihr im Folgenden ein paar wichtige Informationen zu Nordic Walking im Winter.

Noch hat uns der Winter im Griff. Dennoch ist das kein Hindernis, sich bei kälteren Temperaturen an der frischen Luft aufzuhalten und aktiv zu bleiben. Nordic Walking ist hierfür ideal, da man die gesunde Sportart problemlos auch im ganzen Jahr ausüben kann. Und zwar nicht nur auf der gewohnten Hausstrecke. Es gibt jede Menge touristische Regionen, die für einen Aktivurlaub extra Winter-Wanderwege angelegt haben.

Nordic Walking: Ganzkörperbewegung sorgt für ausreichend Wärme

 

Dabei lässt sich nebenbei die weiß verschneite Landschaft in all seinen Facetten richtig genießen. Schließlich sind beim Nordic Walking nicht nur die sportlichen Aspekte wichtig, sondern auch die mentale Fitness ist von Bedeutung. Nordic Walking: aktives Wellness im Winter weiterlesen

Die verrücktesten Schlittenalternativen

Jeder kennt es aus der eigenen Kindheit, es schneit und es ist kein Schlitten zur Hand, da musste dann auch schon mal eine Plastiktüte herhalten, um den Hang hinuntersausen zu können. Doch nicht nur die Plastiktüte lässt sich als Schlittenalternative nutzen. Hier einmal ein Überblick, mit welchen Schlittenalternativen, Rodeln zum Abenteuer wird.

Man glaubt es kaum, auf welche Ideen Rodelfans immer wieder kommen, denn es gibt viele Alltagsgegenstände, die zum Schlitten umfunktioniert werden können. Zum Teil geht es hierbei nicht mal mehr um das Rodeln an sich, sondern um das Abenteuer neue Erfahrungen zu machen und die Rodeleigenschaften von Alltagsgegenständen zu testen. Hier steht natürlich der Fun im Vordergrund und ist garantiert ein Spaß für Jung und Alt. Zum Teil werden sogar Wettbewerbe mit den Rodelersatzgeräten veranstaltet. Nicht nur die Rodler haben hier ihren Spaß, sondern auch die Zuschauer können sich dabei hervorragend amüsieren.

Ob Schaukelstuhl, Mülltüte, Bobby Car oder Klobrille, erlaubt ist hier alles, was man sich vorstellen kann. Besonders gut geeignet sind natürlich rutschfähige Materialien, mit denen man auch den Hang hinabgleiten kann. Ein paar Schlittenalternativen, die es in sich haben möchte ich dann doch erläutern.

Backblech

Das Backblech zeigt sich als optimale Schlittenalternative, denn das glatte Material gleitet problemlos den Hang hinunter und sorgt für ungewohnte Geschwindigkeiten. Allerdings sollte man hier konzentriert sein, denn das Backblech rutscht ab und an davon und man muss es wieder einfangen, wenn man nicht aufpasst.

Plastiktüte

Die Plastiktüte ist wohl der Klassiker und hat schon Tradition bei Schülern seit Jahrzehnten. Wer das Plastiktütenrodeln optimieren möchte, der sollte sich einen Müllsack zur Hand nehmen und Löcher für die Beine in den Boden schneiden, so ist man von Schnee geschützt und erreicht auch höhere Geschwindigkeiten, zudem kann so die Tüte nicht mehr wegrutschen.

Bobby Car

Das Bobby Car lässt sich nicht nur im Sommer nutzen, sondern es eignet sich auch als Schlittenalternative. Zwar gibt es speziell für das Bobby Car entwickelte Kuffen, aber auch ohne diese ist das Bobby Car eine gute Schlittenalternative. Zwar erreicht das Bobby Car nicht die Geschwindigkeiten wie Backblech und Plastiktüte, doch dafür lässt es sich gut durch den Schnee lenken und ist somit nicht nur für Kinder ein Spaß im Schnee.

Klobrille

Die Klobrille als Rodelgerät ist eine weitere Alternative, die für viel Spaß sorgt, denn das Gewicht und das glatte Material sorgen für die optimale Reibung und so kommt man durchaus auf ansehnliche Geschwindigkeiten. Ein weiterer Vorteil der Klobrille ist, dass man sie gut halten kann und mit etwas Übung sogar recht gut lenken kann.
Wer mal wieder mit den Kindern zum Schlittenfahren gehen möchte, der kann also getrost den Schlitten zu Hause lassen und sich einfach mal etwas einfallen lassen, so hat die ganze Familie Spaß und das Rodeln wird ein ganz besonderes Erlebnis.

Tipps für die Skigymnastik

Freunde des Wintersports brennen schon auf die bevorstehende Skisaison. Wer körperlich fit sein will, sollte den Körper jedoch im Vorfeld durch regelmäßige Skigymnastik in Form bringen. Wir geben euch ein paar wertvolle Tipps, wie ihr fit durch das alpine Wintervergnügen kommt!

Es gibt ein halbes Dutzend Grundübungen, die für Einsteiger und Wiedereinsteiger in den Sport sehr gut sind. Während es für die Profisportler sinnvoll ist, für eine Muskelgruppe eine ganze Trainingseinheit zu reservieren, sollten Hobbysportler den ganzen Körper in Schwung bringen und jedes Gebiet bzw. Muskelgruppe bearbeiten.

1. Aufwärmen:
Aufwärmen ist vor jeder sportlicher Betätigung wichtig, das gilt natürlich auch für die Skigymnastik. Ansonsten ist das Verletzungsrisiko besonders beim Skifahren zu groß. Lockeres Radfahren auf dem Ergometer oder dem Crosstrainer – zehn Minuten reichen locker aus – oder ein Runde joggen wärmt die Muskeln auf und bringt diese für das Training auf Betriebstemperatur.

Skifahren. Foto: Flickr/YoTuT
Skifahren. Foto: Flickr/YoTuT

2. Kraft dür die Beine:
Die Beste Übung fürs Skifahren sind Kniebeugen. Das geht im Fitnessstudio mit Zusatzgewichten durch eine Langhantel – je nach Fitnessgrad. Tipps für die Skigymnastik weiterlesen

SMX: Mountainbike Alternative für den Winter

Im Winter müssen die Radfahrer naturbedingt kürzer treten. Wilde Mountainbike Trails durchs Gelände sind dann wochenlang tabu, es sei denn, der Winter zeigt sich von seiner milden Seite oder ihr schafft euch ein SMX an. Hierbei handelt es sich um besonderes Snowbike.

Snowbikes gibt es ja schon einige Zeit. Doch wer im gewohnten Mountainbike Stil die Hügel herunterrasen will, kann sich mit dem Snowbike SMX eine Alternative zulegen, die schon sehr Nahe an das Mountainbike-Feeling rankommt.

Carving und Tricks mit dem SMX

Das SMX sieht aus wie ein Dreirad, welches statt Räder mit Kurzskiern daherkommt. Der flexible Rahmen und die Tatsache, dass man auf dem SMX auch stehen kann (im Gegensatz zu den Snowbikes), könnt ihr auf diesen Funsport-Geräten alle Zweiradtricks auf die schneebedeckte Piste übertragen – wie das Video der beiden Kufencracks beweist. Zudem ist das SMX aufgrund seines flexiblen Rahmens ideal fürs Carving geeignet. Natürlich sind auch schnelle Turns und Tricks, abhängig vom Können des Fahrers, möglich.

SMX: sicheres Snowbike

Aber auch in puncto Sicherheit weiß das SMX voll zu überzeugen. SMX: Mountainbike Alternative für den Winter weiterlesen