Skispringen – Wintersport für Mutige

Wem beim Skifahren der Nervenkitzel fehlt, der sollte sich einfach einmal mit den Skiern in die hohen Lüfte begeben. Skispringen ist Nervenkitzel und Adrenalin pur und wer etwas Mut mitbringt kann sich in wenigen Tagen zum Amateurskispringer ausbilden lassen und die Sprungschanzen dieser Welt unsicher machen.

Interessant ist Skispringen sicherlich für alle Wintersportfans, doch meistens eher am Bildschirm oder entlang der Schanze als Zuschauer. Doch was die Profis hier vorführen ist auch erlernbar und zumindest in den Grundzügen sogar innerhalb weniger Tage möglich. So werden zum Beispiel im österreichischen Bad Goisern Skispringerkurse für Anfänger angeboten. Hier müssen Wintersportfans nur ihre Skibekleidung, Handschuhe und eventuell eine Brille mitbringen, denn Alpin Ski, Alpin Schuhe, Sprungski, Sprungschuhe und Helm werden für die Kursteilnehmer bereit gestellt.

Jährlich finden hier Kurse für die Allgemeinheit statt mit festen Terminen die allerdings häufig schnell ausgebucht sind, aber auch Sonderkurse für Gruppen ab 6 Personen sind jeder Zeit möglich. Normal geht ein Kurs über 3 Tage inklusive Anreise und Kostet um die 250 Euro pro Person. Für dieses Geld erhalten Wintersportfans eine ganz persönliche Betreuung durch einen Skisprungtrainer und ein intensives Training. Begonnen wird mit Aufwärmübungen und Dehnübungen und dann geht es an die Absprungübungen aus dem Stand heraus. Um ein Gefühl für den Absprung zu bekommen wird zunächst mit Alpinski der Absprung über kleine Schneeschanzen geübt, denn beim Springen ist sehr viel Gleichgewicht gefragt und dies bedarf doch einiger Übung.

Die Anlaufhaltung und die Haltung beim Absprung werden eingeübt und auch die optimale Flughaltung wird erlernt. Wichtig ist auch das sichere Aufkommen und das Verhalten im Auslauf. Erst wenn alles sitzt geht es auf zum Sprungtraining auf eine 30 und 40 Meter Schanze. Neben dem Training wird auch Materialkunde betrieben und der Wachsvorgang sowie die Präparierung von Sprungskiern erlernt. Zum Ausklang des Kurses gibt es mit allen Teilnehmern einen Sprungwettbewerb von einer 30 Meter Schanze, wo das erlernte dann umgesetzt werden kann. Als letztes Highlight gibt es noch eine Video Analyse über den Wettbewerb und eine richtige Siegerehrung gehört auch dazu.

Sicherlich sind diese Skisprungkurse nicht dazu geeignet um Profispringer auszubilden, doch der Spaß und der Nervenkitzel sind es allemal wert. Diese Art von Kursen werden mittlerweile in mehreren Skiorten angeboten und so lohnt die Nachfrage bei den Gemeinden der Wintersportorte.

Wintersport für Ästheten – Der Eiskunstlauf

Jeder von uns kennt es aus dem Fernsehen und häufig sind wir von der Show rund um den Eiskunstlauf beeindruckt. Doch auch der sportliche Aspekt sollte bei dieser Wintersportart nicht unterschätzt werden, denn Eiskunstlauf fordert den gesamten Körper und ist nur mit einer guten Kondition umsetzbar.

Einzellauf, Paarlauf, Synchroneislauf oder der Eistanz üben einen besonderen Reiz auf viele von uns aus, denn wer möchte nicht einmal in einer bezaubernden Winterlandschaft kunstvoll über das Eistanzen und dabei auch noch den Körper stählen. Eiskunstlauf wird heute leider immer in die Profi Liga geschoben, doch eigentlich kann jeder der Lust auf Bewegung hat ,und dem das normale Schlittschuhlaufen zu langweilig erscheint, sich im Eiskunstlauf üben. Ursprünglich stammt der Eiskunstlauf aus England, denn hier fanden bereits 1814 die ersten Wettkämpfe statt. Die Mischung von Schlittschuhlaufen, Musik, Tanz und Ballett begeisterte schnell die Europäer und auch in den USA fand die neue Sportart schnell ihre Fans. Allerdings gibt es bereits 1180 erste Erwähnung des Eislaufens aus Dänemark und Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass das Eislaufen bereits in der Bronze- und Steinzeit verbreitet war.

Heute haben wir es leichter uns mit Eiskunstlauf fit zu halten, denn viele Eisbahnen bieten uns Raum den Eiskunstlauf zu erlernen und uns so körperlich fit zu halten und dabei auch noch Spaß zu haben. Eiskunstlauf ist zwar eine relativ anspruchsvolle Sportart, doch durch die Verbindung der Elemente aus Tanz und Ballett und rhythmischer Musik ist Eiskunstlauf der ideale Wintersport für alle Musik- und Tanzfans. Ob moderner Tanz oder doch eher klassische Eisfiguren, der Fantasie stehen beim Eiskunstlauf alle Türen offen und für den Start reichen gute Schlittschuhe und bequeme Kleidung. Ob alleine oder mit Freunden, der Eiskunstlauf ist flexibel und macht einfach nur noch mehr Lust auf Bewegung. Durch die verschiedenen Bewegungsstrukturen wird die gesamte Körpermuskulatur angesprochen und auch die Kondition wird gestählt.

Eiskunstlauf zeigt sich als der Fitmacher Nummer 1 im Winter und der Spaß bleibt hier garantieret nicht auf der Strecke. Der Eiskunstlauf als Winteralternative zu Fitnessstudio und Co ist durchaus attraktiv, zumal auch die Kosten sehr gering sind und bei idealen Wetterbedienungen auch im Freien trainiert werden kann. Wer Lust hat mehr zu tun als nur über das Eis zu laufen, der sollte einfach mal testen was man auf Schlittschuhen noch alles bewerkstelligen kann. In vielen Regionen gibt es sogar die Möglichkeit im Verein aktiv zu werden und den Eiskunstlauf unter fachmännischer Anleitung zu erlernen.

Mit dem Skischlitten Wintersport neu entdecken

Das Südtiroler „Böckl“ oder das Schweizer „Gemel“ sind der Ursprung unserer modernen Skischlitten und dienen als Vorlage für immer neue Weiterentwicklungen. Die Kombination zwischen Ski und Schlitten lässt die Herzen vieler Wintersportfans höher schlagen, vor allem auch, weil ein Skischlitten auch für Kinder ab 5 Jahren und auch für ältere Mitbürger mit gesundheitlichen Einschränkungen gut geeignet ist und das Wintersportvergnügen perfekt macht.

Grundsätzlich sind die modernen Skischlitten für alle geeignet die Freude am Wintersport haben oder den Wintersport neu entdecken möchten. Die modernen Skischlitten sind einfach zu fahren und so kann grundsätzlich jeder automatisch die Wintersportgeräte den Hang hinabsteuern. Wer natürlich spektakuläre Abfahrten ins Tal hinlegen möchte, sollte sich im Vorfeld etwas Übung gönnen und sich mit der Reaktion des Skischlittens vertraut machen, denn dann sind auch höhere Geschwindigkeiten möglich und natürlich lässt sich der Fahrstil immer spektakulärer gestalten. Das Beste an der Kombination von Schlitten und Ski ist, dass sowohl Tiefschnee befahren werden kann, als auch geringe Schneemengen schon ausreichen um dem Wintersport zu frönen. Sowohl Pulverschnee als auch Pappschnee sind für einen Skischlitten kein Problem und so steht dem Spaß kaum etwas im Wege. Mit der Zeit packt einen der Ehrgeiz und man gewöhnt sich langsam eine rasantere Fahrweise an und fährt auch mal auf der Kante und spätestens da sind auch Wintersportprofis von den Skischlitten restlos begeistert.

Zahlreiche Wintersportgeräte Hersteller bieten heute schon Skischlitten an und so ist die Auswahl groß. Wer noch nie einen Skischlitten gefahren hat, sollte allerdings lieber einen Skischlitten mieten um sich mit dem Fahrgefühl vertraut zu machen und um abschätzen zu können ob sich der Kauf wirklich lohnt. Fast an allen großen Skiorten kann man Skischlitten leihen und sich damit ins Pistenvergnügen stürzen. Wer von einem Skischlitten begeistert ist, der kann durchaus Schnäppchenangebote finden, sodass die Anschaffung eines Schneeschlittens durchaus auf Dauer gesehen sehr interessant ist. Das Skischlittenvergnügen ist auf allen Pisten ohne Einschränkungen möglich und auch bestens geeignet für Menschen die auf das herkömmliche Skivergnügen aus gesundheitlichen Gründen verzichten müssen. Im Sitzen volles Skifeeling erleben war noch nie so einfach wie mit den neuesten Skischlitten.

Geschwindigkeitsrausch mit dem Airboard

Eines der Trendsportgeräte 2008 ist das Airboard. Mit dem High-Speed Schlitten kann man sogar hartgesottene Wintersportler noch begeistern und aus der Reserve locken, denn das Airboard macht es möglich mit bis zu 100 km/h die Piste hinabzusausen und die Geschwindigkeit macht durchaus Lust auf mehr.

Wer hat’s erfunden?

Das Airboard wurde von Joe Steiner entwickelt und der Schweizer kann zu Recht stolz auf seine Entwicklung sein, denn immer mehr Wintersport-Fans begeistern sich für das Airboard und genießen den Geschwindigkeitsrausch auf den Pisten dieser Welt. Die Entwicklung des Airboards dauerte allerdings 10 Jahre und 2001 wurde das Airboard erstmals den Wintersportfans angeboten.

Bis zu 40 Stundenkilometer schnell

Das Airboard ist im gebrauchsfähigen Zustand 1,20 Meter lang und wird per Gewichtsverlagerung über das Kufenprofil gesteuert. Unebenheiten der Pisten werden durch das Luftpolster des Airboards abgefedert und so bekommt man das Gefühl über die Pisten in einer rasanten Geschwindigkeit zu fliegen. Die Geschwindigkeit kann natürlich reguliert werden, und zwar geschieht dies durch das fahren von Kurven. Die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit, die die meisten Wintersportfans auf dem Airboard bevorzugen liegt bei 30 bis 40 Stundenkilometer, wer mit der Zeit Lust bekommt die Geschwindigkeit zu erhöhen, kann eine Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern erreichen.

Faszinierend ist allerdings, dass das 1,20 m große Airboard bequem in jedem Rucksack transportiert werden kann, denn das Board wird mit Luft befüllt und kann nach dem Wintersportvergnügen wider bequem für den Transport zusammengefaltet werden. Aufgrund der Geschwindigkeiten, die mit dem Airboard erreicht werden, sollte allerdings auf keinen Fall auf einen Sicherheitshelm verzichtet werden, denn auch beim Wintersport sollte großer Wert auf Sicherheit gelegt werden. Wer das Airboard zum ersten Mal benutzt, wird überrascht sein, denn spätestens nach 15 Minuten hat man den Dreh raus und kann sich ins unbeschwerte Schneevergnügen stürzen. Trotz der rasanten Geschwindigkeiten ist die Unfallgefahr niedriger einzuschätzen als bei Ski und Snowboard.

Dem Airboard Vergnügen können Wintersportfreunde zum Beispiel im bayrischen Inzell frönen, hier sind fünf Trainingsfahrten Pflicht für alle, die das Airboard auf der Piste austesten möchten. Im Allgäu bietet der NTC Funsportpark eine eigene Bahn für Airboards. In Österreich bietet man im Serfaus den Airboardern die meisten Pisten an, allerdings in Begleitung eines Airboard-Guides. Doch auch in Kanada und Neuseeland kann man das Airboardvergnügen genießen. Die besten Pisten für das Airboard gibt es nach wie vor in der Schweiz. Doch der Vater des Airboards bietet im Internet eine Liste der für Airboard geeigneten und freigegebenen Pisten an, sodass einer Fahrt mit dem Airboard nichts mehr im Wege steht. Weiterführende Informationen zum Thema Airboard finden sich auf airboard.com.

Heli-Skiing und Heli-Boarding – Der neu Trendwintersport

Fit im Winter heißt ja auch Sport im Freien zu betreiben. Damit das Skifahren einen neuen Reiz für geübte Skifahrer bekommt gibt es jetzt die Herausforderung der Extraklasse, für alle die Mut beweisen und sich auf den Pisten sehr sicher fühlen. Der neue Trend heißt Heli-Skiing und Heli-Boarding.

Ja, genau, Heli weist auf en Helikopter hin, der das Skifahren und Snowboarden rasanter machen soll. Heli-Skiing und Heli-Boarding ist Skifahren und Snowboarden ohne Begrenzungszäune und Hinweisschilder, denn der Helikopter bringt erfahrene und risikofreudige Ski- und Snowboardfans hoch hinaus, in Regionen in denen normal kaum ein Mensch zu sichten ist. Der Helikopter bringt kleine Gruppen auf unzugängliche Berggipfel, sodass Ski- und Snowboardfans durch neuen Tiefschne steile Hänge hinabfahren können. Keine überfüllten Pisten und keine Warnhinweise, so macht Ski und Snowboard fahren doch gleich noch mehr Spaß. Für die Sicherheit sorgt ein erfahrener Bergführer der die jeweilige Region sehr gut kennt, doch ein Restrisiko bleibt, denn die Hänge die keine Pisten sind, sind naturbelassen und so stößt man immer wieder auf unvorhergesehenes.

Wer den Mut aufbringt und das Risiko nicht scheut kann sich durch Heli-Skiing und Heli-Boarding den Traum jedes Wintersportfans erfüllen, denn wer möchte nicht gerne auf unberührten Pisten durch den tiefsten Schnee die Abhänge hintergleiten und dabei die unvergleichliche Ruhe der unberührten Bergwelt genießen. Fern von allem und kein Skilift weit und breit, dass versprechen die Veranstalter von Heli-Skiing und Heli-Boarding und in diesen Höhen ist auch die Schneesicherheit gegeben die viele Skifahrer und Snowboarder heute in so mancher Wintersportregion vermissen. Sportfans die Heli-Skiing oder Heli-Boarding bereits getestet haben schwärmen und erklären emotionsgeladen, dass es das absolute Freiheitsgefühl darstellt durch den tiefen Neuschnee zu fahren und keine Pistenbegrenzungen beachten zu müssen.

Heli-Skiing und Heli-Boarding werden derzeit im Kaukasus, im Himalaya, in Kanada, in Italien und in der Schweiz angeboten. Zwar ist das Urlaubserlebnis der besonderen Art nicht ganz günstig, doch durchaus lohnenswert. Je höher und abgelegener die Region gelegen ist, umso höher der Reisepreis. Die Heli-Skiing und Heli-Boarding Reisen werden als Pauschalreisen angeboten. Viele Reiseveranstalter haben Heli-Skiing und Heli-Boarding bereits in ihr Programm für die Wintersaison aufgenommen.